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1und1 mit Speicherproblem 9. Juni 2011

Posted by Herr K. in Computerstuff.
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Heiko Rabe schreibt hier in seinem Blog von Speicherproblemen bei 1und1. Das kann ich nur bestätigen. Ich wollte das WordPress meines Arbeitgebers aktualisieren – und da war sie – die Fehlermeldung

Fatal error: Allowed memory size of 2964967  bytes exhausted

Bei 29MB war auch bei mir Schluß. phpinfo() sagt mir das das Limit bei 90MB liegt.

Das Update war nur möglich nachdem ich ALLE Plugins deaktiviert habe. Trozdem bleibt ein ungutes Gefühl und der Verdacht das bei 1und1 nicht alles optimal läuft.

Auch schön 4. Februar 2011

Posted by Herr K. in Computerstuff.
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Das hat doch was, die Firma Euronepp

Google kann kein türkisch! 8. Januar 2011

Posted by Herr K. in Alltag.
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Heute haben wir uns einmal mit dem Wortschatz meines zuBetreuenden beschäftigt und dabei fest gestellt – goolgle kann kein türkisch

Neujahrsgrüße 2010/11 31. Dezember 2010

Posted by Herr K. in Alltag.
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Hallo mitlesende Gemeinde,

Seit Juni bin ich nun, fast ununterbrochen, in Ungarn. Einem Land, welches uns Deutschen den Mauerfall ermöglichte und sich nun 20 Jahre danach, durch ein neues Mediengesetz, einer rechten Regierung, den pressefreiheitlichen Maulkorb anlegt bekommt. Ich bin gespannt aus welchen Richtungen die Aufschreie kommen, wenn Ungarn im Januar die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt.

Was machst du da genau?

Mir einen Wunsch erfüllen. Ich wollte schon lange einmal, für längere Zeit, im Ausland wohnen und arbeiten. Es kam zwar Alles anders als gedacht, der Zufall war wieder treibende Kraft. Aber, okay! Nicht in meinem gelernten Beruf als Computerspezi in einem multinationalen Konzern, sondern als Sozialarbeiter in einem kleinem Verein. Nicht im fernen Osten, sondern relativ nah im Osten, in der Puszta.

Ich bin hier nun schon mit dem zweiten jugendlichen kriminellen Einzelgänger und Straßenkämpfer, um sie in einer ISPE (intensiv sozialpädagogischen Einzelbetreuung) zu sozial- und gesellschaftskompatiblen Einzelgängern und Überlebenskämpfer zu machen. Beide sind nach meiner subjektiven Meinung nicht kriminell, sie haben nur das falsche Verständnis für Schabernack oder jugendlichen Leichtsinn. Was für mich Äpfelklauen auf dem Lande (in dem Sinne: Diebstahl mit Hausfriedensbruch) und Klingelparty (oder auch Bimmelbahn genannt)(im juristischen Sinn wahrscheinlich Nötigung oder Ruhestörung eventuell sogar Beides) war, ist für meine Klienten (grausames Wort) Körperverletzung, Erpressung und der Gleichen der kickbringende Leichtsinn.

Wenn sie einem dann, durch dieses enge Zusammenleben Einblicke gewähren, offenbaren sie den werdenden Erwachsenen oder das Kind in sich, wollen auf Bäume klettern, im Gras liegen und reden mit dir über körperliche Veränderungen beim erwachsen werden. In solchen Momenten sind sie am zugänglichsten und man kann mit ihnen arbeiten. In der anderen Minute schalten sie zurück in ihr gelerntes Schema aus verbaler und körperlicher Gewalt, machen auf BigBoss und sie sind nicht mehr ansprechbar.

Wie arbeitest du da?

Was soll man tun, wenn Wissensaneignung und Schule bisher als uncool manchmal sogar als Strafe empfunden wurde, wenn Faulheit und Ignoranz ganz bewusst gegen dich verwendet wird?

Das mit der Schule war einfach. Ich hab die 9-13 Uhr Schule abgeschafft und hintenrum wieder installiert. Ihr fragt Euch wie das geht? Ein Beispiel: Mein Jugendlicher hat zum ersten Mal in seinem Leben den Mond rot aufgehen sehen. Ich fragte ihn wie das sein kann und ob er eine Idee hat. Dabei stellte sich heraus das er nichts über unser Sonnensystem wusste. Also hab ich es ihm ganz simpel erklärt und dann kommen die Fragen von ganz alleine. Kurzum,  nach einem etwas längeren Abend war die Erde keine Scheibe mehr und auch nicht der Mittelpunkt der Galaxie, weil er es wissen wollte.

Deutsch und Sozialkunde geht auch einfach. Hier hilft mir seine Langeweile. Ich setze mich vor den Rechner und lese Nachrichten. Was passiert wenn Einer etwas ganz interessiert tut und sich der Andere Langweilt? Genau, der Gelangweilte will wissen was da los ist und schon hab ich ihn wieder. Ich kann die Nachrichten filtern, er liest, wir diskutieren und recherchieren. Hier zeigen sich dann auch die Vor- und Nachteile unseres sehr langsamen Internet. Nachrichten und Wikipedia geht einigermaßen, wenn man die Grafiken und Bilder nicht mit lädt, YouTube oder MySpace geht natürlich nicht. Im StudiVZ eine Nachricht zu lesen kann schon mal 45 Minuten dauern.

Oder was will man tun wenn der Jugendliche auf dem Feld, im Schlamm, unbedingt Chucks anziehen will und keine Arbeitsstiefel. Man läßt ihn, in der Gewissheit das er sie nie wieder auf dem Feld oder im Schnee anziehen wird, weil es beim letzte Mal doch nicht so toll war. Also lernen durch Schmerz.  ;-)

Wie wohnst du da?

Wir wohnen hier in einer Tanya (das sind winzig kleine Gehöfte in der Puszta, außerhalb von Ortschaften. Im Übersetzer kommt Einödhof). Man muss unsere als luxuriös bezeichnen. Der Luxus beschränkt sich aber auf Strom, WC, Waschmaschine, Badewanne und elektrische Warmwasserbereitung im Bad. Weil wir gerade beim Wasser sind, unser Grundstück hat zwar einen Brunnen, dass Wasser kann jedoch nicht getrunken werden. Zum Abwaschen und Baden geht es. Trinkwasser müssen wir aus dem Dorf mitbringen. Bis dahin sind es ca. 5km. Da es vor dem ersten Schnee zwei Wochen am Stück geregnet hat, versinken wir im Schlamm. Momentan schafft es nicht einmal ein Traktor zu unserem Grundstück, um uns das Feuerholz zu bringen (auch Luxus – eine Holzzentralheizung).  Durch die stark wechselnden Temperaturen von +14°C bis zu -18°C (in einer Woche) liegt entweder zuviel Schnee oder zuviel Schlamm rum.

Was hat das letzte Jahr gebracht?

  1. neue Mitbewohner
    Bei meinem ersten zweimonatigem Aufenthalt in Ungarn ist der R-Dent mit seiner Freundin zusammen gezogen und nun auch noch Norman. Allen sei es gegönnt. Ich bin etwas traurig und werde die kreativen und gedankenkorrigierende Abende vermissen.
    Mit den beiden Neuen ;-) habe ich im eigentlichem Sinne noch gar nicht zusammen wohnen können. Ich freue mich darauf.
  2. einen neuen Beruf
    Durch David (bei den meisten von Euch, Street) bin ich beim Pfad ins Leben e.V. gelandet und dabei geblieben. Im Moment steht im Arbeitsvertrag noch pädagogische Hilfskraft, wir werden sehen wie sich das ändern lässt.
  3. Einblicke in die ungarische Kultur und Lebensweise
    Der Verein hat hier eine Familie als Mitarbeiter finden können. Diese kümmert sich um die Häuser des Vereins, sollten sie leer stehen und hilft uns wenn die Gasflasche leer oder die Pumpe abgesoffen ist. Diese Familie lässt uns an ihrem Leben teilhaben, lässt uns beim Schlachten oder der Weinlese helfen und lädt uns zum Feiern ein.Solche Aktionen nutze ich gleichzeitig als Motivationssystem, bei der Familie gibt es schnelles Internet, deutschsprachiges Fernsehen und gute ungarisches Hausmannskost. Alles was meinen Jugendlichen anspricht. Ich kann ihm bei solchen Gelegenheiten zeigen, dass Wurst vom Schwein und nicht von LIDL kommt bzw. erst einmal wie ein Schwein aussieht.
    Das kleine Problem dabei, nur die 16jährige Tochter spricht deutsch. Sie hilft mir die ungarische Grammatik und Aussprache zu lernen, hat man das System einmal verstanden ist auch Hódmezővásárhely kein Problem mehr.
  4. Erkenntnis
    Da brauche ich noch ein paar gedankenkorrigierende Abende zum sortieren.

Ganz spezielle Grüße und Dank an

  • Norman für das Management, für das mich aushalten, ohne ihn wären mir viele coole Aktionen in den letzten Jahren verwehrt geblieben.
  • den Rest des Thomas-Clans² fürs immer da sein.
  • meinen kleinen Bruder, der nun in Berlin eine Familie gründet
  • Christian, der wenige Kilometer von hier mit einem ähnlichem Fall arbeitet. Als Ideengeber und Mentor bist du spitze.
  • meine Mitbewohner – Blumen gießen! – Danke
  • Mela – wenn jemand sagt „Es ist Freitag“
    Ihr glaubt nicht wie ich einen normalen (gewöhnlichen Erfurter) Freitag vermisse.
  • Herr Paulik. Danke fürs mit gehen. Ihr Zelt liegt bei mir zuhause. Fahr doch beim nächsten mal rechts ran und nimm es einfach mit.
  • meine Kollegen

Was geht Dir noch durch den Kopf?

Mitte 2011 sind wir 7Milliarden Menschen auf der Erde – Korea droht mit Atomwaffen – Deutschland wird der Euroausstieg empfohlen – π und RoWu

Wir sehen uns nächstes Jahr

Das Interview führte ich mit mir selbst ;-)

Der Ausgehtip zur Hausbesetzung 10. April 2010

Posted by Herr K. in Erfurt.
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addON „squatnoise“ im Klanggerüst

Hausbesetzung in Erfurt 10. April 2010

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Seit mehreren Wochen mobilisiert die Kampagne „Hände hoch – Haus her! Für ein selbstverwaltetes Zentrum in Erfurt“ zu einer Besetzung am heutigen Tag.

Seit 14.00 Uhr ist das Haus an der Ecke Regierungsstr./Lutherstr. besetzt.

Hier ein paar Fotos:

Erfurt hat einen neuen Imagefilm 17. Februar 2010

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Hallo mitlesende Gemeinde,
Der neue Imagefilm zur Standortförderung. ABER, die Macher haben die Uni vergessen. Dieser Imagefilm soll auf Messen und Ausstellungen im In- und Ausland vorgeführt werden und mögliche Investoren auf Erfurt aufmerksam machen.


IMHO: Weiche Standortfaktoren gibts nicht (mehr(lange))!? Wie war das doch gleich mit dem Haushaltsplan?

Piwik – Die Open-Source-Alternative zu Google Analytics 11. Februar 2010

Posted by Herr K. in Computerstuff.
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Hallo mitlesende Gemeinde,
bei meinen Streifzügen fiel mir heute Piwik ins Auge.

Jeder von Euch, der einen Webserver sein Eigen nennt, möchte sicherlich auch wissen was sich auf Selbigem tut.

Piwik, ehemals PHPmyvisites, ist die Open-Source-Alternative zu Google Analytics für den eigenen Server. Diese Software gibt Auskunft über die Suchmaschinen und Suchbegriffe, durch die Nutzer auf die eigene Website finden. Sie bietet ein anpassbares Web-Frontend sowie diverse Auswertungsfunktionen, etwa zu Page Impressions und Unique Visitors.

Benötigt wird MySQL und PHP 5.1 oder höher.

Datenbank sichern 9. Oktober 2009

Posted by Herr K. in Computerstuff.
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Hallo mitlesende Gemeinde

Ich werde  immer mal wieder gefragt wie man eine Datenbank sichert.

Hier die Lösung:

Man erstelle sich eine scriptdatei mit beliebigem, möglichst klarem Namen und fügt folgenden Code ein.

#!/bin/bash


# Parameter
HOST=DEIN_HOST_NAME
DB=DEIN_DB_NAME
USER=DEIN_DB_USER
PASS=DEIN_DB_PASS
TARGET=~/export

# Erstelle das Zielverzeichnis wenn es noch nicht existiert
[ ! -d ${TARGET} ] && mkdir ${TARGET}

# exportiere die Datenbank
mysqldump --host=${HOST} --password=${PASS} --user=${USER} ${DB} | bzip2 --best > ~/export/export_${DB}_`date -I`.sql.bz2;

Nun macht man diese Datei noch ausführbar und legt sich, wenn man möchte, einen Cronjob an. Und das war es dann schon.
Wenn man möchte und die Datenbank nicht zu groß wird, kann man sich das dumpfile auch noch per sendmail schicken lassen.

Gesucht wird … 8. Oktober 2009

Posted by Herr K. in Jakobsweg.
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Hallo mitlesende Gemeinde,

gesucht wir Markus aus Paderborn und Detlef aus Berlin.
Warum? Ganz einfach, ich habe mein Reisetagebuch (mit den Emailadressen usw.) verlegt und muss die Beiden aber unbedingt kontaktieren.

Beide kennen sich schon mehrere Jahre und stehen im ständigem Kontakt, es reicht also Einen zu erreichen.

Zukünftige Pilger können Detlef in der Herberge  Tossantos, kurz hinter Burgos, treffen. Dort ist er mehrer Monate im Jahr Hospitalero.

Markus arbeitet bei der Telekom.

Also wenn ihr einen der Beiden kennt, trefft oder seht macht sie doch bitte auf diesen Blog aufmerksam und bittet sie mich zu kontaktieren.DSC06461

Wieder daheim 30. Mai 2009

Posted by Herr K. in Jakobsweg.
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Hallo Freunde,

ich bin seit 18:30Uhr wieder zuhause. ausführlicher Reisebericht folgen in den nächsten Tagen. Ich muss erst mal ‘ankommen’.

Hier schon mal ein paar Fotos. Beschreibung und Sortierung folgt auch später.

Das Ende der Welt 26. Mai 2009

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Hallo Freunde,

ich bin super am Ender der Welt angekommen. Untergekommen bin ich in einer Superherberge von einem Paar,  Juliane und Miguel, sie Deutsche, er Spanier. Kann mich hier nuetzlich machen und dafuer kostenlos uebernachten. Alles weitere spaeter, ich sitze momentan in einem Kurs im Rathaus fuer Word und Excel und durfte hier das Internet kurz nutzen.

Also bis dann.

Morgen ans Ende der Welt… 22. Mai 2009

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Hallo Freunde,

das mit der Herberge mit dem kostenlosen Internet hat nicht funktioniert, sie war wegen Floehen geschlossen.

Heute bin ich eine Etappe vor dem Ende der Welt, in Cee. Ich habe das Kap heute schon im Nebel, am Horizont gesehen. Uebermorgen werde ich wieder hier in dieser Herberge sein und versuchen als Herbergsvater 5 Tage zu bleiben. Meine Schuhe sind soweit abgelaufen das es schlicht unmoeglich ist bis nach Santiago zurueck zu gehen. Ich kann nur hoffen das es so funktioniert. Wenn ich uebermorgen mit dem Bus zurueck fahren muesste, wird es in Santiago sehr langweilig. 5 Tage lang auf einem Platz sitzen und Pilgerkino gucken nervt, glaube ich.

Von meiner Reisegruppe sind nur noch zwei Leute uebrig, Detlef und Markus. Bilder und Geschichten von den Beiden gibt es spaeter. Wir werden morgen Abend, am Kap, gemeinsam schoen Kochen und die Eine oder Andere Flasche Rotwein leeren. Die beiden laufen dann noch weiter nach Muxia, das muss ich leider auf Grund der Schuproblematik ausfallen lassen, egal.

Bis die Tage.

Santiago 19. Mai 2009

Posted by Herr K. in Jakobsweg.
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Hallo Freunde,

ich bin gestern super in Santiago angekommen und habe den heutigen Tag mit Kulturprogramm und Rumliegen in der Sonne verbracht. Morgen geht es weiter an das Ende der Welt.

Grundsaetzlich geht es mir gut. Der Rest folgt spaeter, Internet ist hier mehr als teuer. Aber wenn es so ist wie auf dem Letztem Camino hat die naechste Herberge Internet kostenlos.

Bis dahin

40 Kilometer bis Santiago 16. Mai 2009

Posted by Herr K. in Jakobsweg.
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Hallo Freunde,

mein Telefon hat es nun entgueltig erwischt, es erkennt keine SIM-Karten mehr und blinkt in Farben die ich von dem Ding nicht kannte. Mein Fuss ist wieder okay, er wird staendig gut gekuehlt, weil meine Schuhsohlen soweit abgelaufen sind das DER REGEN (seit Tagen nur Regen) von unten durch die Loecher rein kommt.

Der Wetterbericht sagt seit Tagen schon Sonnenschein vorraus, ich aber habe das Gefuehl ich Laufe unter der einzigen Regewolke Spaniens.

Heute hat unsere ‘Reisegruppe’ bestehend aus einem Polen, drei Schweizern, einem Bayern, Bea und mir, Azura erreicht. Wir sind damit auf dem Hauptweg angekommen und die Herberge ist zum brechen voll. 

Sonntag oder Montag werde ich dann in Santiago ankommen, drei Tage zu frueh. Dadurch bleibt mir Zeit nicht nur das Kap zu besuchen, sondern den Rundweg ueber Muxia zu gehen. (Wenn das Wetter dem Entsprechend ist.)

Also bis die Tage, die Internetzeit wird knapp.

Nur noch 326 Kilometer 5. Mai 2009

Posted by Herr K. in Jakobsweg.
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Holla Amigos,

ich bin heute in Aviles angekommen. Also sind es nur noch 326 Kilometer bis Santiago und 506 Kilometer insgesamt.

Ich habe Probleme mit dem linken Fuss und konnte deshalb zwei Tage nur wenig gehen. Die Zeit habe ich mit Kulturprogramm und Bus- und Bahnfahren ueberbrueckt so das ich nun wieder im Zeitplan bin bzw. einen Tag vorraus.

Ich war die letzten 4 Tage mit Alejandro aus Chile unterwegs, trotz seines schlechten Englisch und meinem nicht wirklich vorhandenem Spanisch funktionierte die Komunikation sehr gut.  

Vorgestern haben wir dann noch Bea aus Koeln aufgesammelt. Mit ihr siehe ich bis auf Weiters nach Santiago.

Sonnst geht es mir sehr gut. ES REGNET NICHT MEHR und die Sonne braet uns den Hintern rot.

In diesem Sinne …

… bis Spaeter.

Endlich Spanien 29. April 2009

Posted by Herr K. in Jakobsweg.
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Hallo mitlesende Gemeinde,

gestern bin ich, nach einer schwierigen Anreise, endlich in Spanien eingelaufen. Am Abend ueberquerte ich die Grenze von Frankreich zu Spanien in Irun zu Fuss. 

Das Wetter ist mehr als zum Kotzen. Seit Freitag regnet es in Stroemen. Ich kann die Sachen gar nicht so schnell troknen wie sie nass werden. – Das war es schon was ich meckern muss.

Die Anreise

ich bin, nach dem mich unser Lagerleiter bis an die Autobahn gebracht hat, sofort weg gekommen. Von Arnstadt ging es bis Heidelberg. Dort habe ich meine erste Nacht im Freien unter einem Flieder verbracht. Tags darauf bin ich problemlos bis an die franzoesische Grenze in Breisach bei Freiburg gekommen.

Nun wird es fuer die Freiburger Kollegen interessant. Von hier aus ging es weiter mit dem Taxi Nr.27 (Dieckmann 0761/155688) – bis Lyon. Glaubt ihr nicht, ist aber so. Beweisfoto kommt spaeter. Also wenn ihr mal eine Fahrt habt ;-)

Und dann ging nix mehr. Warten im Regen - aufRegen - wegen Regen – stehen – warten. Sonntag bin ich gerade einemal 40 Kilometer weit gekommen – bis Brive, hier musste ich mir ein Hotel nehmen.

Am naechste Tag setzte sich das Trauerspiel fort, bis Nicole aus der Schweiz (mit ihrem VW T3 „Otto“) mich bis Bordeux brachte. Hier hab ich mich in den Zug gesetzt um Abends Heydae anzukommen und nach Spanien zu laufen.

Also Fotos kommen spaeter, Rechtschreibfehler bitte mal ignorieren hab nur 15 Minuten Internet.

gleich gehts los – DANKE 22. April 2009

Posted by Herr K. in Jakobsweg.
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noch genau 23 Stunden. Morgen 16:30Uhr Feierabend und dann direkt ab auf die Piste.

Zeit Danke zu sagen

  • an die Firma, das das mit dem Urlaub klar geht.
  • an die Kollegen, schön das ihr Euch um meine Projekte kümmert
  • an meine Mitbewohner, fürs Blumengießen
  • an Erika, ein extra DANKE
  • an mein Bruder
  • an die Familie Goldmann, für die materielle Unterstützung
  • an meine Freunde für das da(bei) sein

Danke, dass ihr mir Das ermöglicht.

der Rucksack ist gepackt 13. April 2009

Posted by Herr K. in Jakobsweg.
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natürlich muss man einige Dinge mitnehmen, wenn man 5 Wochen durch Spanien streift. Zusätzlich zu den Sachen die man am Tag der Abreise am Körper trägt, transportiert man den Rest natürlich in einem Rucksack.

Was ist drin?

  • 1 Isomatte
  • 1 Schlafsack
  • 1 Leinenbeutel – zum einkaufen gehen
  • 1 Wechselhose mit abknöpfbaren Beinen
  • 1 Badehose
  • 2 Unterhosen
  • 2 T-Shirt’s
  • 1 leichtes Hemd
  • 1 Pullover
  • 2 Paar Wandersocken
  • 1 Paar Sandalen
  • 1 Regenjacke
  • Zahnpasta, Zahnbürste
  • Ersatzbrille
  • Fußbalsam, Wundcreme – das gute Gerlachs Gehwol
  • bioDuschzeug – auch zum Wäschewaschen und Abwaschen geeignet, biologisch neutral, da kann man sich auch mal in einem Fluß waschen
  • 1 Handtuch
  • Ohrenstöpsel – gegen Schnarcher in den Herrbergen
  • 1 Rolle Toilettenpapier – wird häufiger benötigt als es da ist, also ‘nachbesorgen’ angesagt
  • 5m Schnur, 4 Sicherheitsnadeln
  • 4 Plastikwäscheklammern
  • 1 KocherSet m. 2 Töpfen, 2 Deckel(Teller), Teekanne
  • 1 Spiritusflasche
  • 1 Tasse, 1 Gabel, 1Löffel, 1 Teelöffel
  • Taschenmesser (mit Korkenzieher, Flaschenöffner, usw.)
  • 2 Plastikflaschen a 3/4 l (ohne Inhalt) – für Wasser und Wein
  • 1 kleines Abtrockentuch
  • 2 Feuerzeuge
  • 1 kleine wasserdichte Taschenlampe
  • Bauchtasche – spezielle Bauwolltasche, wird für den sicheren Transport von Geld und Papiere, wird unter der Kleidung getragen
  • Karten (Kopien zum Wegwerfen)
  • Kugelschreiber
  • mein kleines Tramperbuch – das ist ne seperate Story wert
  • 1 Wörterbuch – diesmal elektrisch
  • Ausweise, Pilgerpass
  • Flugscheine – RYANAIR für 68,03 € From Santiago De Compostela (SCQ) to Frankfurt (Hahn) (HHN)
  • 1 Pfefferspray – gegen die Wadenbeißer

erste_hilfeMedizinische Notfälle

Man kann nie ausschließen, dass es unterwegs zu Notfällen kommt. Das kann ein einfacher Wespenstich, ein Splitter im Finger oder ein Knochenbruch sein. Um nicht komplett hilflos zu sein habe ich außen am Rucksack ein kleines Medipack. Dort ist es immer griffbereit erreichbar und gebraucht habe ich es bis jetzt auf jeder Tour.

  • Heftpflaster
  • kl. Schere
  • 2 Mullbinde
  • 1 Rolle Elastoplast
  • 1 Pinzette
  • Mückenstift
  • Kopfschmerz- und Durchfalltabletten
  • Sonnenschutzmittel
  • 1 Nähnadel, Zwirn,

Was bleibt diesmal zuhause?

  • das Zelt – das habe ich 2006 nur 6 oder 7 Mal gebraucht und es ist einfach zu schwer, als Alternative dient dieses Mal  eine Rettungsdecke wie man sie in jedem Sanikasten findet
  • das GPS,  ganz einfach weil es kaputt ist und der Weg auch ausreichend gekennzeichnet wurde.

Pilger auf dem Arbeitsweg 9. April 2009

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jakobsmuschelum mich, als Couchkartoffel, auf den Camino vorzubereiten fahre ich seit Mitte März täglich 17km mit dem Fahrrad auf Arbeit und 17 km zurück. Das witzige ist, dass der Radweg von gelben Muscheln gesäumt ist. Der Geraradweg von Erfurt bis Ichtershausen ist mein Arbeitsweg und Teil des Jakobsweg von Erfut bis Hof.

Heute habe ich hier zum ersten Mal andere Pilger getroffen. Leider haben wir uns nur kurz unterhalten, wie immer auf dem Weg das woher und wie weit. Die Vier sind ‘Etappenpilger’, also jedes Jahr zwei Wochen.

Von Erfurt bis Santiago de Compostella sind es ca. 2800 km. Das heist bei einer zwei wöchigen Tour ca. 300 km, also sind sie in ca. 9-10 Jahren da ;-) .

die Route 8. April 2009

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Die Routenplanung, soweit wie möglich, abgeschlossen. Ich gehe meinen alten Weg, die Nordroute wie auch 2006, allerdings mit einigen Abweichungen. Zum Beispiel möchte ich diesmal Oviedo besuchen und damit Gijon umgehen. Das heißt ca. 300 km die Costa Verde direkt am Meer entlang. Natürlich nicht nur bis nach Santiago de Compostela sondern bis an das Kap Finisterre, dem Ende der Welt. Dazu muss ich bis 24.05 in SDC ankommen um es noch bis ans Kap zu schaffen, denn am 29.05 um 9:40Uhr geht mein Flug Richtung Heimat.
Nach meiner Planung komme ich im besten Fall am 20. oder 21.05 in SDC an, aber man weis ja nie.

Einen Etappenplan hänge ich hier die nächsten Tage noch an

Warum schon wieder pilgern? 10. Februar 2009

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Ganz einfach, ich bin infiziert vom Caminofieber

  • das bedeutet eine ungeheure Sehnsucht in mir, mich wieder auf den Weg zu begeben, die grenzenlose Weite des Landes und der Natur in mir aufzusaugen
  • das bedeutet, nur auf mich allein gestellt sein, meinen Weg gehen, nur für mich allein, und doch immer wieder Gefährten finden, die ein Stück des Weges mit mir gemeinsam gehen
  • das bedeutet, ungeheure Strapazen auf sich nehmen, das Leben auf einen Rucksack zu reduzieren, Wasser und Proviant mit sich schleppen
  • das bedeutet bergauf und bergab, auf steinigen Wegen und Schotterpisten, gnadenlose Kilometer ohne Schatten, schnurgerade, steile, enge Pfade über hohe Pässe und durch verwunschene Täler, in denen nur die Vögel singen
  • das bedeutet, abends seine Füße zu pflegen und zu streicheln, Wäsche waschen wie zu Großmutters Zeiten, sich in seinen Schlafsack kuscheln auf dem Boden oder auf einer durchgelegenen Matratze, auf der schon tausende Pilger vor mir den erholsamen Schlaf gefunden haben
  • das bedeutet Suche, suchend nach gelben Pfeilen und Muscheln um auf dem Weg zu bleiben, Suche nach mir, Suche nach Sinn
  • das bedeutet, trotz alledem oder gerade deswegen einfach nur glücklich sein
Wie der Zufall so will…

(Lange Geschichte, kurz aufgeschrieben )
Mein Arbeitgeber gewährt jedem Mitarbeiter 30 Tage Urlaub und weil das ne ganze Menge ist, habe ich überlegt was man damit anstellen kann.

Daraus ergab sich auf Arbeit in etwa folgendes Gespräch:
ICH: Chef, wieviel Urlaub kann ich mit einmal nehmen?
CHEF: Das kann ich dir nicht sagen, frag die Buchaltung.
ICH (telefonisch): Hallo, wieviel Urlaub kann ich mit einmal nehmen?
BUCHHALTUNG (telefonisch): Theorätisch, Alles?!
ICH (telefonisch): Danke, bis später.
ICH: Chef, die sagen ALLES.
Chef: Okay?!

Damit stand das Limit fest, 30 Tage + Resturlaub aus dem Vorjahr. Meine Reisen plane ich meist so, dass ich zum Sommeranfang wieder zuhause bin. Das hies also in den Kalender gucken und die Zeit mit den meisten Feiertagen finden, um Urlaubstage zu sparen.

Also Pilgern wollte ich eigentlich nicht, das hatten wir ja im Frühjahr 2006 schonmal ;-) . Ursprünglich wollte ich, spontan aus der Idee heraus, mit Boot die Donau von Passau bis ins Schwarze Meer fahren. Da sich so etwas leider nur schwer abschätzen und zeitlich planen lässt, von der finaziellen Umsetzung will ich hier gar nicht erst anfangen, blieb also nur etwas Einfacheres übrig.
Also wieder Grübeln. Was hast du schon gemacht? Wieviel Geld steht dir zur Verfügung usw.
Und dann kahm es fast von selbst: 2006 – Camino del Norte. Diese Landschaften, … naja und dann stand es fest. Urlaubsantrag 24.04.09 – 01.06.09 – 24 Arbeitstage – PASST

in diesem Sinne
Ultreia y siempre buen camino

Seit heute ist es Gewissheit 20. Januar 2009

Posted by Herr K. in Jakobsweg.
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… ich gehe wieder pilgern, genaueres später.urlaubsantrag1

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